Forderungsbeitreibung / Inkasso

   

Im Bereich der Forderungsbeitreibung/Inkasso wird bei offenen Forderungen nach Überprüfung der rechtlichen Durchsetzbarkeit zunächst außergerichtlich versucht, den Schuldner zur Zahlung zu bewegen.

Erfolgt trotz Mahnung keine Zahlung, wird im Anschluss daran das gerichtliche Mahnverfahren durchgeführt. In manchen Fällen (z.B. wenn der Schuldner bereits im Vorfeld ankündigt, ohnehin gegen einen Mahnbescheid Widerspruch einzulegen) wird anstelle des gerichtlichen Mahnverfahrens ein Klageverfahren durchgeführt.

Sollte auch nach Abschluss der gerichtlichen Verfahren keine Zahlung erfolgen, wird gegen den Schuldner die Zwangsvollstreckung konsequent mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten betrieben. Sollte der Schuldner versuchen, sich der Zwangsvollstreckung durch Umzug zu entziehen, wird der neue Aufenthalt - auf Wunsch des Mandanten - durch Einschalten einer seit vielen Jahren zuverlässig und günstig arbeitenden Detektei versucht zu ermitteln. In Einzelfällen wird auch ein Strafverfahren gegen den Schuldner eingeleitet.

Falls der Schuldner das Insolvenzverfahren betreibt, werden die Forderungen entsprechend gegenüber dem Insolvenzverwalter/Treuhänder angemeldet. Ziel ist es dabei, die Forderung trotz Insolvenz bestmöglich zu realisieren.

Im Bereich von Firmenmandaten erstreckt sich die Tätigkeit insbesondere darauf, das Forderungsmanagement zu optimieren, damit Forderungsausfällen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorgebeugt werden kann. Hierbei beginnt die Tätigkeit damit, zunächst die Rechnungen des Mandanten unter rechtlichen Gesichtspunkten zu prüfen und gegebenenfalls entsprechend anzupassen. Anschließend werden die Abläufe im Mahnwesen des Mandanten überprüft und bei Bedarf optimiert. Sollte der Mandant über allgemeine Geschäftsbedingungen verfügen, werden diese geprüft und an die aktuelle Rechtslage angepasst. Auch die zu beachtenden rechtlichen Besonderheiten bei Onlineshops werden besonders berücksichtigt. Die Inhalte der Webseite des Mandanten werden bei Bedarf den jeweiligen rechtlichen Gegebenheiten angepasst, um Abmahnungen vorzubeugen. Auf Wunsch des Mandanten wird auch die Beitreibung aller angemahnten und nicht bezahlten Forderungen zu überschaubaren Kosten durchgeführt. Die Konditionen hierfür werden vorab in einer Globalvereinbarung für alle künftigen Fälle geregelt. Der Mandant braucht dann nur noch die Eckdaten für die Beitreibung übermitteln. Alles Weitere wird entsprechend den Vorgaben des Mandanten konsequent umgesetzt.


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